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Stina Spiegelberg

Stina Spiegelberg

Quiche Lorraine (vegan)

So eine richtig deftige Quiche Lorraine geht nur mit Speck und Eiern? Pustekuchen! Einfach mal ausprobieren und überzeugen lassen. In einen Picnickorb packen und in Straßburg genießen. Oder bei dem Wetter mit der Kuscheldecke auf dem Sofa. Federweißer gibt es ja auch noch 😉

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutaten:
1 Rolle Blätterteig Vegan (300g)
80 g Cashewbruch
1 Stange Lauch
150 g Räuchertofu
2 EL  Olivenöl
100 g weißes Bohnenmehl
400 g Sojaquark
1 Knoblauchzehe
2 EL Hefeflocken
120 ml Gemüsebrühe
1 gestr. TL Backpulver
½ TL Kala Namak Salz (optional)
1 Msp. Kurkuma
Meersalz Atlantik
Pfeffer, Muskatnuss

Den Cashewbruch mit Wasser übergießen und mindestens eine Stunde einweichen lassen. Dieser Schritt kann auch, wenn es schnell gehen muss, übersprungen werden, allerdings macht er die Füllung besonders cremig. Wenn keine Zeit zum Einweichen ist, später der Füllung 3 bis 4 EL mehr Wasser hinzugeben.

Den Lauch in feine Ringe, den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden. Beides in etwas Öl in der Pfanne braten, bis die Mischung kross und würzig ist. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Die Cashewnüsse mit den restlichen Zutaten in einen Mixbehälter geben und cremig mixen, gut abschmecken. Die gebratene Lauch-Räuchertofu-Mischung unter die Bohnencreme ziehen.

Den Blätterteig auf Backpapier ausrollen und zu einem großen Quadrat und zwei kleinen Quadraten schneiden. Die zwei kleinen Quadrate halbieren, sodass Streifen entstehen.

Das große Blätterteig-Quadrat mitsamt Backpapier in die Tarteform legen und leicht andrücken. Die verbleibenden Streifen so mit hineingeben, dass sie zusammen mit dem großen Quadrat einen Rand um die Form formen. Die Füllung auf dem Blätterteig verteilen und glatt streichen.

Den Blätterteigrand mit den Fingern leicht kräuseln und über die Füllung legen. Bei 200°C ober-/Unterhitze 25-30 Minuten backen. Für eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung schaue in meiner Backschule bei Rapunzel vorbei.

Inspiration

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4 Kommentare zu „Quiche Lorraine (vegan)“

    1. Hallo liebe Jana,
      ja Mandelmehl oder Sojamehl gehen auch. Der Geschmack ist nicht ganz der gleiche, aber bei so kleinen Mengen ist der Unterschied minimal.
      Viel Freude beim Ausprobieren und viele Weihnachtsgrüße,
      Stina

  1. Liebe Stina
    Sorry, eine doofe Frage, das weisse Bohnenmehl kann man einfach aus getrockneten weisen Bohnen selbst mahlen, oder? Oder kochst du sie zuerst und trocknest sie dann wieder, damit sie besser verdaut werden können?
    Vielen Dank für deine Antwort.
    Liebe Grüsse
    Sabrina

    1. Liebe Sabrina,
      ich habe bisher das geröstete Bohnenmehl von Rapunzel (unbezahlte Werbung) verwendet. Aber du kannst die Bohnen auch selbst in der Pfanne rösten, abkühlen lassen und dann fein (!) mahlen. Vorkochen brauchst du sie nicht, da sie praktisch beim Backen “gekocht” werden.
      Viel Spaß beim Backen!
      Stina

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