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Stina Spiegelberg

Stina Spiegelberg

5 Tipps für Food-Fotografie mit Deinem Smartphone

Geile Food-Fotos gibt’s nur vom Fotografen?

So NO!! Viel Equipment, komplizierte Technik und schwere Rücksäcke waren gestern. Moderne Technik macht’s möglich: Die geilsten Bilder zauberst Du quick and easy mit Deinem Smartphone. Warum? Weil Du es immer dabei hast, es leicht ist und die Bedienung noch nie einfacher war.

Und die neuen Features hauen mich aus den Socken.

Das Smartphone ist unser heiliger Begleiter. Also warum nicht mal das Fotografie-Game upgraden?! Hier kommen fünf Tipps, wie Du mit Smartphone Deine geilsten Food-Fotos machst.

Vorweg: Die Tipps lassen sich auf aktuelle Handy Modelle anwenden. Ich verwende hier das neue iPhone 13 Pro Max (Werbung). Mit einem großen Bildschirm und mega viel Speicherplatz ist dieses Modell für mich als Foto-Enthusiastin genau das Richtige. Und wenn Du Videografie liebst, wird Dich ein Feature ganz besonders begeistern: Mit dem Kino-Modus filmst Du mit Unschärfe!!! Am Handy!!!! Ich raste aus. Diese Funktion macht mich sprachlos…

Das iPhone 13 wurde mir von apple kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt. Es gibt keine Verpflichtungen, aber ich dachte ich teile diese Tipps zur mobilen Food-Fotografie hier mit euch. Gutes Equipment soll man teilen 🙂

Diese Fotografie-Tipps sind für alle:

  • Food-Lover
  • die gerne kochen
  • Foto-Enthisiast:innen
  • Food-Fotograf:innen der Herzen
  • die nicht nur Food, sondern auch Produkte in Szene setzen wollen

1. Linse säubern.

Das Handy steckt den Tag über in unserer Hosentasche, Handtasche, liegt auf Oberflächen. Gestochen scharfe Bilder bekommst Du nur hin, wenn Deine Linse sauber ist. Reib sie einfach vor der Fotografie Session an Deinem Pullover ab. Nicht jeder Pullover ist dafür geeignet, daher habe ich immer ganz gerne ein Brillenputztuch in der Handtasche.

2. Dreh das Handy rum.

Ein Trick, den mir vor Jahren meine gute Freundin beigebracht hat (kisses to @therawberry). Dreh Dein Handy rum!

Wir machen unsere Fotos immer sturr in der gleichen Weise, wie wir es bedienen: mit dem Home Taste ganz unten 😉 Ohne dabei daran zu denken, dass die Kamera oben ist. Oben heißt: Objekte erscheinen kleiner und verzerrt.

Umdrehen klingt komisch? Ist aber ein Zauber für genau zwei Dinge:

1. Du hast Dein Objekt sofort besser und vor allem größer im Fokus.

2. Deine Perspektive erscheint natürlich anstatt verzerrt.

3. Nutze den Porträt Modus

Viele Handys verfügen inzwischen über einen Porträt Modus. Hier wir ein Effekt eingefügt, der den Hintergrund unscharf zeichnet. Wohl gemerkt: das ist nur ein Effekt und funktioniert leider nicht immer zu 100%. Mit meinem iPhone 12 waren Strohhalme im Glas schwierig. Sie wurden immer an den unscharfen Hintergrund angeglichen. Mit dem neuen iPhone 13 bekommen ich nun auch die Strohhalme scharf abgebildet. Die Technik wird immer fantastischer!

Der Porträt Modus wirkt charmant und natürlich, ähnlich der Art, wie wir mit unserem Auge sehen. Der Porträt Modus lässt Dein Essen oder Produkte größer wirken. Gerade für die 45° Perspektive ist das eine schöne Wahl.

Mein Tipp: Für Flatlays, also Bilder, die Du aus der Flachen Hand auf zB einem Tisch fotografierst, verwende die reguläre Foto-Funktion. Für Fotografie aus dem 45°-Winkel, verwende den Porträt Modus.

4. Verwende keine Voreinstellungen

Man ist geneigt bei all den tollen Features gleich Voreinstellungen zu treffen oder die Bilder gar in Apps zu shooten. Aber Achtung: Voreinstellungen, die Du triffst, bevor Du Dein Foto aufnimmst, sind im Nachhinein in der Regel nicht zu ändern. Viele Apps drosseln außerdem die Aufnahmequalität, um Speicherplatz zu sparen. Besser: Du machst mit Deinem Smartphone ganz regulär Bilder und nutzt für die Nachbearbeitung Programme wie Lightroom (auch in der mobilen Version mega zu empfehlen!).

5. Nimm Dir Zeit

Food- und Produkt-Fotografie sind keine Sprintdisziplin. Schnappschüsse passieren dir mehr mit Menschen 😉 Food hingegen sollte in Szene gesetzt werden. Es muss eine Geschichte erzählen, Dich ansprechen. Eigentlich anspringen! Es muss sagen “Iss mich – Du willst es doch auch!”. Dann hast Du alles richtig gemacht.

Für die “Geschichte” in Deinem Bild kannst Du perfekt Zutaten aus dem Gericht am Rand hinzufügen und so Deinem Bild einen Extra-Twist geben.

Du willst mehr zu Food-Fotografie erfahren? Und mit Deinen Pics Instagram beleben oder Deinem Business zu mehr Kunden verhelfen? Im Frühjahr finden meine neuen Fotografie-Kurse statt.

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